GoPublic #41: Yannick Obermayer

MEIN GEMALTES TAGEBUCH

Ich habe bereits mit vier Jahren begonnen meine ersten Bilder auf Leinwand zu malen. Meine Großeltern haben mich dabei immer sehr unterstützt. Stundenlang haben mein Opa und ich uns „Zeichen-Battles“ geliefert. Ich habe ein Thema ausgesucht, das wir dann jeder für sich zu Papier gebracht haben. Mit sechs Jahren habe ich meinen ersten Comic illustriert und einige Bildgeschichten erstellt. Auch wenn ich sonst eher feine Linien zeichne, habe ich gerne die Herausforderung angenommen mit dem Pinsel zu zeichnen. Dabei ist mein gemaltes Tagebuch in einem Ton entstanden. Die Bilder stellen unterschiedliche Schnappschüsse aus meinem Leben dar: Landschaften, Tiere, aber auch abstrakte Formen.

Eröffnung: 18. April 2024, 19 Uhr | Galerie der Stadt Wels
Ausstellungsdauer: 19. April 2024 – 28. Juni 2024 | Galeriefoyer (1. OG)

ERSTER SOMMEREMPFANG DER GALERIE DER STADT WELS

Donnerstag, 20. Juni 2024, 19 Uhr 

Medien Kultur Haus, Pollheimerstr.17, 4600 Wels

Die laufende Ausstellung MARKUS ERICH MEYER – Die Zeichnung aus der Hand des Bildhauers ist bis zum 28. Juni 2024 zu sehen. Anläßlich des SOMMEREMPFANGES, an dem der Künstler anwesend sein wird, besteht am 20. Juni 2024 um 18 Uhr die Möglichkeit, an einem durch den Künstler geführten Ausstellungsrundgang teilzunehmen. 

Anmeldung bitte an anmeldung@galeriederstadtwels.at

Weiters steht in dieser langen Sommernacht die Präsentation ausgewählter Arbeiten aus dem ATELIERFREITAG am Programm.  Unter dem Motto „Von der Zeichnung zur Farbe“ werden Werke aus dem wöchentlichen Atelierbetrieb der Galerie der Stadt Wels gezeigt. Nicht zuletzt sind die Arbeiten des jungen Yannick Obermayer zu bestaunen, die er im Rahmen von GoPublic – #41 der Jugendreihe – gemalt hat und die im Foyer gezeigt werden. 

Die Galerie der Stadt Wels wird sich mit ihrem ersten SOMMEREMPFANG vom bisherigen Standort in der Pollheimerstraße 17 verabschieden, bevor sie im Herbst in ihr neues Zuhause am Minoritenplatz 4 umziehen wird. Vielleicht finden Sie die Zeit, mit uns den Sommerbeginn 2024 im Rahmen der sehenswerten Ausstellung(en) gebührend zu feiern. Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen!

MARKUS ERICH MEYER

DIE ZEICHNUNG AUS DER HAND DES BILDHAUERS

Markus Erich Meyer wurde 1962 in Bensberg (Bergisches Land) geboren und dort schulbegleitend durch den ortsansässigen Bildenden Künstler M. Krösche zum Maler und Bildhauer ausgebildet. Sein eigenes Atelier betreibt er seit nunmehr vierzig Jahren in Hamburg.

Die Ausstellung macht die Intention und das Wesen des Künstlers in seiner persönlichen Handschrift sichtbar. In dem Zyklus von 50 Handzeichnungen, denen zwei Gemälde und drei Skulpturen gegenübergestellt sind, kommt beeindruckend deutlich die Gestaltungskraft des Wortes als rein künstlerischer Ausdruck zum Tragen. Dabei zeigt sich, dass der Duktus in seinem zeichnerischen, bildhauerischen und malerischen Werk in einem Sinne derselben Intention fließt.

Die Reihenfolge der Zeichnungen gibt einen Erzählstrang wieder. Im Sinne einer Liturgie oder der Lesung eines liturgischen Raumes nimmt der Betrachter Darstellungen wie „Die Vollstreckung des Jüngsten Gerichtes“ oder „Der Weg von der Selbsteinschätzung zum Gerechten Urteil“ wahr. Die gebotene Ernsthaftigkeit wird in einer mehr als gebotenen Leichtigkeit der Betrachtung den ernstesten Seiten des Lebens gegenübergestellt.

Go Public #40 – Rosalie Mandel

Seit meiner Kindheit habe ich eine innige Leidenschaft für Kunst. Schon in jungen Jahren interessierte ich mich für eine Vielzahl von kreativen Ausdrucksformen, sei es Zeichnen, Malen, Fotografie, Tanz oder Design. Um meine kreative Neugier zu stillen, meldete meine Mutter mich im Alter von 13 Jahren zu einem abstrakten Zeichenkurs an. Dort entdeckte ich meine besondere Vorliebe für große Leinwände und kräftige Farben. Oft hörte ich die Frage: „Warum hast du dich für diese kräftige Farbe entschieden, um dein Bild zu vervollständigen?“ Und meine Antwort war stets, dass ich einfach nach meinem inneren Gefühl entschieden habe.

Eröffnung: 08. Februar 2024, 19 Uhr | Galerie der Stadt Wels
Ausstellungsdauer: 09. Februar 2023 – 5. April 2024 | Galeriefoyer (1. OG)

Go Public #39 – Mason

L. A. B. A. T. Y. D – “Lifes a bitch and then you die”

Hi
Ich bin Mason, ein queerer ‘Künstler’ aus Grieskirchen. Die meisten Charaktere,
die ich zeichne, bedeuten mir sehr viel, nicht nur, weil ich mich oft gut mit ihnen
identifizieren kann, sondern auch, weil sie für mich ein Zeichen setzen. Wenn man sie
nicht kennt, kann man sich vieles dabei denken – das ist das Schöne daran. Viel von
meiner Kunst ist schwul. Männer, die andere Männer lieben, aber auch Frauen, die
andere Frauen lieben. Verrückt, nicht wahr?

Eröffnung: 16. November 2023, 19 Uhr | Galerie der Stadt Wels
Ausstellungsdauer: 17. November 2023 – 19. Jänner 2024 | Galeriefoyer (1. OG)

Als die Tiere den Wald verließen

Wer läuft hier dem Tod in die Arme? Die Tiere? Alles? Wir? Der moderne Mensch, der sich immer als Gewinner am Pokertisch des Ewigen Lebens versteht? – Wir beleihen die Zukunft. Wir fliehen in sie hinein.


Diese Fluchtbewegungen, unser erodierendes Verhältnis zur Natur nimmt die Ausstellung Als die Tiere den Wald verließen leitmotivisch auf. Die Malerin Ina Fasching und der konzeptuelle Fotograf und Musiker Daniel Pabst setzen neue Arbeiten in ein Verhältnis zueinander. Als die Tiere den Wald verließen ist eine installative Anordnung voll dystopischer Erzählkraft, eine Meditation über Achtsamkeit und Zerstörung.


Ina Faschings (1989) Malerei auf meist großformatigen Papierbahnen macht sich Räume zu eigen. Zeichnungen und Naturstudien werden von Malerei überwuchert und bis an Kipppunkte hin zerstört. Daniel Pabsts (1971) Klangschichtungen wurzeln im Jazz. Seine Fotografie widmet sich der strengen Utopie und universellen Formensprache modernistischer Architektur. Der Protagonist mit Balaclava – menschliches Maß, Schutzsuchender oder Projektionsfigur – ist seinen Musikvideos entlehnt.
Ina Fasching und Daniel Pabst leben und arbeiten in Wien und Jennersdorf.


Eröffnung: Donnerstag, 8. Februar 2024 | 19 Uhr
Begrüßende Worte: Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger (Kulturreferentin), Karin Zorn (Galerieleitung)
Einführende Worte: Patricia Köstring (Kulturpublizistin)